Ersatzstromversorgung für bahngebundene Förderanlagen
Notwendigkeit der Ersatzstromversorgung
Allgemein
Die Richtlinien für Feststellanlagen des Deutschen Instituts für Bautechnik beschreiben die Ausführung von Steuerungen für Förderanlagenabschlüsse. Laut dieser Richtlinie ist sicherzustellen, dass bei Abschlüssen die mittels einer Feststellvorrichtung offen gehalten werden, der Schließbereich ständig frei zu halten ist.
Speziell für Förderanlagenabschlusse
Förderanlagen, welche die Schließbereiche durchqueren, werden in den meisten Fällen mit elektrischer Energie betrieben. Bei Ausfall der Netzspannung muss trotzdem im Auslösefall (Brandalarm) der Schließbereich frei geräumt werden. Die Steuerung für Feststellanlage muss über eine unterbrechungsfreie 24VDC Stromversorgung verfügen, um den Abschluss während des Freifahrtprozesses auch bei Netzausfall offen zu halten.
Geeignete Maßnahmen
- bei stehender Fördertechnik : Abräumer bzw. Abräumsysteme
- bei weiterlaufender Fördertechnik : Ersatzstromversorgung
Für die unterschiedlichen Arten von Fördersystemen (Gurtförderer, Rollenförderer, Kettenförderer, Kreisförderer oder Elektrohängebahnen) passen wir unsere Ersatzstromversorgung an die jeweilige Förderanlage an.
Funktionsprinzip
1 bauseitiges Netz:
Die Umschaltung zwischen Normal- und Notnetz erfolgt vor dem Schaltschrank der zentralen bzw. dezentralen Freifahrsteuerung bauseitig. Durch die Feststellanlagensteuerung wird die Reihenfolge des Freifahrprozesses gesteuert.
2 bauseitige Netze:
Die Umschaltung zwischen Normal- und Notnetz erfolgt im Schaltschrank der zentralen Freifahrsteuerung durch die Stöbich Steuerung. Durch die Feststellanlagensteuerung und eine Freifahrablaufsteuerung wird die Reihenfolge des Freifahrprozesses festgelegt.
Berechnung der Powerdrive-Leistung
Leistung Powerdrive = Summe der Einzelleistungen der Antriebe einer Förderstrecke die gleichzeitig angesteuert werden müssen.
Varianten Ersatzstrom
1. Dezentraler Ersatzstrom
Funktionsprinzip: Die Ersatzstromerzeugung und die Freifahrtsteuerung werden direkt vor den Antrieben der Fördersysteme installiert. Es können ein oder mehrere Förderstecken in unmittelbarer Nähe der Abschlüsse im Auslösefall angesteuert werden.
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Motorleitung
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Ersatzstromschaltung
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Ersatzstrom |
Dezentrale Ersatzstromerzeugung "Powerdrive"
2. Zentraler Ersatzstrom
Funktionsprinzip: Die Ersatzstromerzeugung und die Freifahrtsteuerung werden in einem zentralen Schaltschrank montiert. Alle Kabel und Leitungen der Förderantriebe werden über den zentralen Schrank geschleift.
Motorleitung vom Schaltschrank der Fördertechnik |
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Zentrale Ersatzstromerzeugung mit Feststellanlagensteuerung